Positiver Rückblick: Was sich 2023 verbessert hat

Positiver Rückblick: Was sich 2023 verbessert hat

Überall sind wir umgeben von schlechten Neuigkeiten: Dürreperioden gefolgt von Überschwemmungen, politische Zurückhaltung beim Bekämpfen des Klimawandels, steigende Kosten mit höherem CO₂-Ausstoß.

Deswegen wollen wir uns in diesem Jahresrückblick positive Zahlen ansehen.

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Empfehlung: Das Buch Factfulnes von Hans Rosling
Es wird alles immer schlimmer, eine schreckliche Nachricht jagt die andere: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Es gibt immer mehr Kriege, Gewaltverbrechen, Naturkatastrophen. Viele Menschen tragen solche beängstigenden Bilder im Kopf. Doch sie liegen damit grundfalsch.
Unser Gehirn verführt uns zu einer dramatisierenden Weltsicht, die mitnichten der Realität entspricht, wie der geniale Statistiker und Wissenschaftler Hans Rosling erklärt. Wer das Buch gelesen hat, wird ein sicheres, auf Fakten basierendes Gerüst besitzen, um die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. [Quelle: Thalia.de↗]

Weniger Hunger

Trotz steigender Bevölkerungszahlen nimmt der Hunger weltweit ab. Auch wenn er vor der Corona-Pandemie geringer war, ist er im letzten Jahr wieder gesunken.

Quelle: Gapminder

Rückgang der Emissionen von Ozon abbauenden Stoffen

Das Ozonloch über Australien war ein großes Thema. Von Kühlschränken bis hin zu Telefonen standen viele Geräte unter Generalverdacht Chemikalien zu enthalten, die das Ozon angreifen.

Seit einigen Jahren hören wir davon aber deutlich weniger - und zwar, weil der Ausstoß der Ozon abbauenden Stoffe fast gänzlich zurückgegangen ist.

Quelle: Our World in Data

Fast 18 % der Weltfläche gilt als geschützt

Zumindest rein rechtlich ist ein knappes Fünftel der Erdoberfläche vor starkem menschlichen Einfluss geschützt. Wenn auch die Durchsetzung des Rechts in der Realität nicht immer zutrifft, ist das eine positive Entwicklung.

Quelle: gapminder.org/50

Kosten für Solarpanele sinken...

... zumindest inflationsbereinigt. So günstig wie noch nie und nur in etwa 1 % der Kosten von vor 40 Jahren. Wahrscheinlich ein Grund für den nächsten positiven Rückblick.

Quelle: gapminder.org/54

Deutschland übererfüllt eigene Ziele bei Zubau von Solarkraft

Deutschland hat 154 % des geplanten Zubaus von Solarenergie erreicht. Bei Windkraft wurden jedoch nur 75 % der geplanten Leistung zusätzlich installiert. Diese und viele weitere spannenden Daten zur Energiewende gibt es im Energiemonitor von ZEIT ONLINE.